Bücher verbieten? Diskutieren Sie mit am 14.10.

Foto zur Veranstaltung "Bücher verbieten?" mit vielen Büchern, die auf einem Tisch liegen, deren Cover man von oben sieht. Auf den Büchern liegt ein großes rotes Fragezeichen.
Foto: Stadtbibliothek Bonn

Bibliotheken im Spannungsfeld von Meinungsfreiheit und Zensur am 14.10., 19 Uhr im Haus der Bildung

Zurzeit werden auch in westlichen Ländern wie den USA immer wieder Bücher aus Bibliotheken verbannt.
Darstellungen von Sexualität, Kampf gegen Rassismus und andere Themen führen zur Zensur. Wie ist das in Deutschland, wie ist das in Bonn?

Bücher verbieten als Lösung oder als Problem?

Sollen alle Bücher immer für alle frei verfügbar sein? Wie sollen Bibliotheken mit „strittigen“ Werken umgehen? Wo liegen die Grenzen der Meinungsfreiheit? Sind Eingriffe gerechtfertigt und wenn ja, in welchen Fällen und in welcher Form? Und wer soll darüber entscheiden? Soll man „schwierige“ Bücher verbieten?

Der Förderverein Stadtbibliothek Bonn e. V. lädt in Kooperation mit der Stadtbibliothek Bonn ein zu einer Podiums- und Publikumsdiskussion.

© Porträts: Helga Albrecht, Claudia Frick, Jennifer Bertus

Prof. Dr. Claudia Frick vom Institut für Informationswissenschaft der TH Köln schildert die Praxis von „Book Bans“ in den USA.

Helga Albrecht, Leiterin der Stadtbibliothek Bonn, stellt dar, wie die Bibliothek auswählt, was sie anschafft und wie sie mit „strittigen“ Werken umgeht.

Wir sprechen mit den beiden sowie dem Autor und Journalisten Wolfgang Kaes und mit Ihnen über mögliche Lösungen für den Umgang mit Vielfalt, Schutzinteressen und Informationsfreiheit.

Einführung: Dr. Ursula Hassel, Vorsitzende des Fördervereins
Moderation: Michael Lobeck, promediare

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich: stadtbibliothek@bonn.de oder telefonisch unter 0228/77-2277.

Wir sehen uns am 14. Oktober um 19:00 Uhr im Haus der Bildung in der Innenstadt am Mülheimer Platz 1.